Samstag, 5. September 2015
von Ulrich
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Funkhaus Berlin

Das Funkhaus Berlin Nalepastraße 10-50, ein herausragendes Werk der Baukunst in der DDR, vermittelt die Aufbruchsstimmung der Nachkriegszeit und die tastende Suche nach einem agemessenen architektonischen Ausdruck für die aufzubauende sozialistische Gesellschaft. Gründung und Aufbau des Rundfunkzentrums folgten der Spaltung Berlins.

Der Rundfunk der DDR gab das alte Funkhaus in der Masurenalle in Berlin-Charlottenburg auf, um eine eigene, unabhängige Infrastruktur aufzubauen. Nach wenigen Monaten Bauzeit konnte 1951 der Sendebetrieb im Block A aufgenommen werden. Im Rundfunkzentrum an der Nalepastraße wurden alle überregionalen DDR-Hörfunkprogramme aufgezeichnet, neben Radio DDR 1 und 2 auch Stimme der DDR, Berliner Rundfunk und Jugendradio DT 64. Damit besaß das Funkhaus eine große Bedeutung für die politische Propaganda, für den Kampf um Köpfe und Herzen der Menschen.

Mit seinem Musik- und Hörspielprogramm war der Hörfunk zugleich ein wesentlicher Kulturträger der DDR. Mit dem Untergang der DDR kam auch das Ende des Funkhauses. Das letzte Hörspiel wurde 1995 aufgenommen. Das Rundfunkzentrum besteht aus funktional getrennten Blöcken, die sich um ein neungeschossiges Turmhaus gruppieren. Brückenartige Übergänge verbinden die Bauten. Der Turm entfaltet seine dominante Wirkung vor allem vom gegenüberliegendem Spreeufer, dem Plänterwald in Berlin-Treptow. Der Block B mit seinem außergewöhnlichen Grundriss ist der bedeutendste Teil der Anlage. Vier Musikaufnahmesäle und zwei Hörspielkomplexe, die aus akustischen Gründen trapezförmig angelegt sind, schließen sich zu einem Bogensegment zusammen.

clair-obscur

Samstag, 5. September 2015
von Ulrich
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clair-obscur

Sie sind ein klassisches Saxophonquartett. Es zählt allein, was musikalisch begründet und gefordert und nicht was auf dem Saxophon leicht möglich ist.

Durch Ihren Mentor und Freund Prof. Friedemann Weigle, Bratschist des weltberühmten Artemis-Streichquartetts, ist der Perfektionsdrang noch gestiegen. Bei Ihm absolvierten sie ein Kammermusikstudium an der Hochschule „Hanns Eisler“ Berlin und sind damit das erste Saxophonquartett, welches zu diesem Studiengang zugelassen wurden. Und dieser Anspruch führt zum Erfolg, wie zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben zeigen.

Selten ist Saxophon so farbenreich, differenziert, filigran und klangvoll gehört worden. Auch andere Konzertformen und Stile reizen die vier Musiker zu neuen Höchstformen: Für ihre theatralen Aufführungen und Kinderkonzerte lassen sie sich in Sprech-und Schauspielunterricht ausbilden und arbeiten mit Regisseuren zusammen. Diese Erfahrungen führen auch in ihren klassischen Konzerten zu einer außergewöhnlichen Bühnenpräsenz. In Clubs kreieren sie faszinierende cross-over Projekte mit DJ. Viele Komponisten entdecken das Saxophonquartett neu und schreiben sowohl Kammermusikwerke als auch Konzerte mit Orchester für clair-obscur.

Die Musiker von clair-obscur unterrichten an verschiedenen Hochschulen, auf internationalen Meisterkursen vermitteln sie ihr Wissen und Können weiter und sind regelmäßig bei Spitzenorchestern (z.B. Berliner Philharmoniker) als Saxophonisten zu Gast. Ihre Konzertengagements führen sie auf die großen und kleinen Bühnen der Welt. Ob in die Carnegie Hall, New York, im Residenztheater München oder im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie – clair-obscur weiß immer zu begeistern!

'HXOS

Samstag, 5. September 2015
von Ulrich
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’HXOS Chor Berlin e. V.

HXOΣ (gesprochen „Ichos“) bedeutet im Griechischen ‚Klang‘. Diesen Namen verlieh Stelios Chatziktoris – seinerzeit Student für Chordirigat an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin – seinem im August 2011 gegründeten Chor.

Der ca. 20-köpfige Kammerchor setzt sich vorwiegend aus Studierenden unterschiedlicher Fächer sowie Herkunft zusammen. In den vergangenen Jahren hat der Chor, verbunden durch die gemeinsame Freude am Gesang und Leidenschaft für Klänge, im Jahresverlauf verschiedene Programme erarbeitet. So präsentierte er klassische Musik von unter anderem Débussy, Duruflé, Poulenc, Mendelssohn. Zu Stelios Chatziktoris’ Abschlussprüfung im Sommer 2014 half der Chor seinem Dirigenten einen wichtigen Schritt in seinem Studium zu bestehen. Im Herbst des selben Jahres gab der Chor zwei wohl-tätige Konzerte auf Zypern mit einer Auswahl an deutschen, englischen, ungarischen und auch griechischen Werken.

Zum Repertoire des ‚HXOS-Chores zählen verschiedensprachige geistliche und weltliche Stücke der Chormusik der Renaissance bis heute. FIN im Herbst 2015 wird das bisher anspruchsvollste Projekt des Chores.
Seit der Gründung des Chores wurden regelmäßig ein bis zwei Konzerte pro Semester veranstaltet und der Kreis der interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer wächst stetig – sowohl im In- auch als im Ausland.

Stelios Chatziktoris – Musikalische Leitung

Stelios Chatziktoris

Stelios Chatziktoris

Stelios Chatziktoris wurde 1990 in Lemesos, Zypern geboren. Im September 2009 kam er nach Berlin an die Musikschule Neukölln Paul Hindemith zur Studienvorbereitung mit Hauptfach Dirigieren. Im Oktober 2010 begann er ein Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin in der Klasse von Prof. Jörg-Peter Weigle im Hauptfach Chordirigieren und veranstaltete im Juli 2014 sein Abschlusskonzert.

Erste Kontakte mit Chormusik hatte er 2004 im Kinderchor Epilogi auf Zypern. Er war Finalteilnehmer beim 13. Int. Steinway Klavierwettbewerb 2008 auf Zypern mit Live-Übertragung der Wertungsspiele. Pianistische Anregungen erhielt er in den Meisterklassen von Elfrun Gabriel, Detlef und Ria Kaiser. Er absolvierte Meisterkurse in Dirigieren bei Denis Rouger und Stefan Parkman, Peter Broadbent, Volker Hempfling und Jörg-Peter Weigle.

Im April 2011 gründete er seinen ersten Kammerchor, den ’Hxos-Chor Βerlin. Als Chorassistent und Korrepetitor im Collegium Musicum Berlin dirigierte er unter der Leitung von Prof. Manfred Fabricius und Donka Miteva. Ebenfalls im Oktober 2012 begann er eine zusätzliche Gesangsausbildung an der Universität der Künste Berlin in der Klasse von Prof. Elisabeth Werres und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in der Klasse von Prof. Anneliese Fried.
Seit April 2013 ist Stelios Stipendiat im Dirigenten Forum des Deutschen Musikrats. Zu seinen weiteren Erfahrungen zählen die Arbeit mit der Kölner Kantorei und Volker Hempfling sowie mit dem Ensemble EOS und dem Chor der Deutschen Oper Berlin.

‚HXOS Chor Berlin e.V.
Postfach 08 04 48
10004 Berlin

Mittwoch, 20. Mai 2015
von Daniela
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Konzertüberblick 2015

Wir freuen uns auf folgende Konzerte, zu denen wir Sie herzlich einladen!

13.6.    Seniorenstift St. Antonius, Karlshorst
21.6.    Fête de la musique, St. Hedwigs-Kathedrale
15.11.   Fauré Requiem (Szenische Aufführung)
19.12.  Weihnachtskonzert, Christuskirche

Detailinformationen folgen.