Christuskirche - Bild: Lienhard Schulz, August 2005

Christuskirche – Berlin-Oberschöneweide

Name, Entstehung & Architektur

Christuskirche - Bild: Lienhard Schulz, August 2005

Christuskirche – Bild: Lienhard Schulz, August 2005

Robert Leibnitz entwarf die unter Denkmalschutz stehende Kirche, nachdem er den Architekturwettbewerb dafür gewonnen hatte. Einen Namen hatte er sich zuvor mit der Erlöserkirche von Jerusalem gemacht. 1908 wurde die evangelische Kirche dann durch die Kaiserin Auguste Viktoria auf den Namen Christuskirche eingeweiht. Das Gebäude vereint spätgotisch historisierende Bauformen mit der zeitgenössischen Monumentalarchitektur, wobei ein Kreuzrippengewölbe das innere Schiff überspannt.

Aktivitäten & Nutzung

Die Kirche ist bekannt für ihre gute Akustik, daher gab es dort schon immer Chöre und kirchenmusikalische Aktivitäten – ebenfalls war sie fortlaufend ein beliebtes Tonstudio. Eine Zeit lang (1988-2001) wurde die Kirche ausschließlich als Tonstudio genutzt, da Sanierungsarbeiten zu dieser Zeit nicht möglich waren. Im Volksmund wurde die Christuskirche auch „Schallplattenkirche“ genannt; die dort aufgenommenen Schallplatten tragen den Vermerk Studio Christuskirche. Seit 2004 wurde die Kirche wieder in Gebrauch genommen, nachdem sie saniert und umgebaut worden war – als offenes Haus für Chöre, Bürgergruppen oder Vereine, die regelmäßige Veranstaltungs- und Probenräume brauchen, für Ausstellungen und Lesungen; ebenso als Tonstudio. Seit 2005 erhalten bedürftige Menschen wöchentlich Lebensmittel von der Aktion Laib und Seele, initiiert durch die Berliner Tafel e.V.

Ort

Christuskirche, Firlstraße 16, 12459 Berlin-Oberschöneweide

 

Weitere Informationen

Webseite der Ev. Kirchengemeinde Berlin-Oberschöneweide

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